An einem Nachmittag im März trafen sich Omas und Mütter mit Frau Oelsen im Schulgarten zum Frühjahrsputz. Unterstützt wurden sie dabei von Kindern unserer Schule.
Die Beete wurden umgegraben, das Erdreich gelockert. Sie wurden soweit von Beikräutern befreit, dass die Pflanzen darin mehr Luft und Platz zum Wachsen haben. Es wurden Karotten gesät und Rababer gepflanzt. Die Sträucher wurden ein wenig beschnitten. Die Äste fanden sofort ihren Platz in den Hochbeeten, die nun endlich befüllt werden sollen. Außerdem haben wir bereits einige blühende Pflanzen gesetzt.
Blühen tut es in unserem Schulgarten längst. Dort werden jedes Jahr die Frühblüher aus dem Sachunterricht in Klasse 1 und 2 eingepflanzt: Osterglocken, Winterlinge, Hyazinthen, Krokusse und Frühlingsanemonen strecken nun ihre Blüten aus den Beeten. Die Tulpen warten noch auf wärmeres Wetter, sind aber bereits deutlich als Tulpen zu erkennen. 

In den Beeten zeigen sich auch die Setzlinge, die uns letztes Jahr vom Zentralschulgarten geschenkt worden waren. Beim Umgraben haben wir noch ein paar vergessene Möhren und sogar eine Kartoffel gefunden. 
Die Erdbeerpflanzen und der Wein haben den Winter gut überstanden. Nur die eine Bienentränke ist geborsten. Wir müssen sie ersetzen, denn Wildbienen tummeln sich in unserem Garten bereits. Sie haben auch jetzt schon Durst. In den Bienenhotels fühlen sie sich allerdings noch nicht wohl. Zu oft werden die umgestoßen. Wir haben schon Pläne für einen Erdhummelbau und suchen noch Platz für unsere Radieschen und Kohlrabis. 
Zu unserem nächsten Gartenarbeitstreffen sind alle herzlich eingeladen.